Abkühlung im Meer
Der Sommer ist fast vorbei und wer dieses Jahr einen späten Strandurlaub an der Nordsee geplant hatte, hat bei der Buchung wohl eher einsame Strandspaziergänge, bei denen man sich vom Wind durch pusten lässt und weniger touristischen Trubel im Sinn gehabt als einen Strand- und Badeurlaub. Denn nun ist es kaum noch nötig, sich Abkühlung im Wasser der Nordsee zu verschaffen. Das Wasser der Nordsee kann um diese Zeit noch recht warm sein, ist es aber in diesem Jahr nicht.
Kaltes Wasser verdirbt Badespaß
Wer in diesem Jahr in seinem Ferienhaus Dänemark voll auskosten möchte, hat seinen Urlaub, wenn er kann, einfach ein wenig verlängert. Denn erst gegen Ende August sind die Touristenscharen langsam weg, denn für viele gehen die Schulferien spätestens jetzt zu Ende. Viele in und um Ulfborg genießen die Ruhe nach dem Sturm und hoffen auf einen Altweibersommer mit milden Temperaturen und langen einsamen Strandtagen, statt überfüllten Promenaden und gemeinsamem Sightseeing und Bummeln mit den Massen. Dabei ist natürlich auch das ein oder andere Bad in der Nordsee geplant, denn immerhin ist das Wasser ja immer noch warm, vom Aufheizen durch die eifrige Sonne in den vergangen Monaten. Wer aber nun in die Nordsee hüpft, wird eine eiskalte Überraschung erleben.
Wie weg geblasen
Durch die starken Winde und Stürme, die dieses Jahr schon lange vor Beginn ihrer traditionellen Saison, dem Herbst, ordentlich gepustet haben, ist nichts mehr mit warmem Wasser. Denn durch die stürmische Zeit der letzten Wochen, wurden die warmen ufernahen oberen Wasserschichten weit aufs Meer hinaus gepustet und mit nachdrängendem kalten Tiefenwasser ersetzt. Der Austausch der Wasserschichten setzt jedes Jahr ein und ist ökologisch sinnvoll und ein natürlicher Vorgang. Nur für die Badegäste an Nord- und Ostsee bedeutet dies in diesem Jahr eine eher böse Überraschung und erfordert ein bisschen mehr Überwindung, um auch so spät im Jahr noch ins kühle Nass zu tauchen.
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